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Volkswagen, BMW, Daimler – Auf in die Erdteil der Mobilität

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Die Hersteller von „Transportgefäßen“, wie Bratzel sagt, werden künftig für einen eher geringen Teil der Wertschöpfung stehen. Einträglicher seien die vier weiteren Glieder in der Mobilitäts-Wertschöpfungskette: Software für die zunehmend automatischer fahrenden Vehikel; der Betrieb der Fahrdienstflotten und Onlinedienste für die Nutzer. Wenn die Fahrt billig ist und der Fahrgast so Geld spart, kauft er im Auto vielleicht bei Amazon ein, bucht ein Restaurant oder nutzt eine kostenpflichtige Spieleapp. Die größten Gewinnchancen sehen Experten beim Betrieb der App, über die Kunden die Fahrdienstleistung buchen. Sie bietet viele weitere Vermarktungsmöglichkeiten. Marcus Wiland deren Managementberatung MHP. Größe wird dabei eine entscheidende Bedacht. Bei der Mobilitätsplattform Didi Chuxing sind aktuell rund 500 Millionen Nutzer angemeldet. In der digitalen Welt gilt die Gleichung: Viele Nutzer hinterlassen viele Daten, aus vielen Daten wiederum lässt sich viel Wissen über die Wünsche und Vorlieben der Nutzer ableiten – was zu neuen, besseren Angeboten führt, die noch etwas Menschen ansprechen.

Merkel erinnerte auch an den Beginn ihres Vorsitzes vor 18 Jahren. Damals habe es eine „Schicksalsstunde“ für die Partei gegeben. Wegen der Spendenaffäre sei schon spekuliert worden, ob die CDU vor dem Aus stehe. Merkel. „Es gibt es allen gezeigt.“ Alle Folgen der Affäre seien überwunden und ein Erneuerungsprozess in Gang gesetzt worden. Sie sei sich bewusst, dass sie die Nerven der Partei mit ihrem Kurs oft auf die Probe gestellt habe. Dieser habe sie oft „deftige Angriffe“ auf den politischen Gegner vorenthalten und stattdessen „das Florett gewählt oder geschwiegen“. Die CDU-Mitglieder im Saal dankten Merkel nach ihrer Rede mit einem knapp zehn Minuten langen stehenden Applaus. Viele hielten Schilder neben anderen das Aufschrift „Danke Chefin für 18 Jahre CDU-Vorsitz“ hoch. Schon als sie zur Eröffnung des Parteitags ans Rednerpult trat, hatte Merkel lang anhaltenden Applaus bekommen. Merkel hatte nach gut 18 Jahren an der CDU-Spitze Ende Oktober erklärt, sie wolle nicht mehr für den Parteivorsitz antreten. Die 1001 Delegierten wählen im Tagesverlauf einen neuen Parteivorsitzenden. Wir haben Rundfunkanstalt Mal seit 1971, dass die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten entscheiden. Bisherige Kandidaten für den Vorsitz sind CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn. Bis 12.30 Uhr hätten weitere Vorschläge eingereicht werden können, wurden aber nicht. Es bleibt bei drei Kandidaten. Gewählt ist, wer mehrheitlich der abgegebenen Stimmen erhält. Gelingt dies keinem der Bewerber in der ersten Runde, kommt es zu einer Stichwahl der beiden Bestplatzierten. Beobachter rechnen mit einem engen Rennen zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz. Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend sprachen sich 45 Prozent der Befragten und 47 Prozent der CDU-Anhänger für die Generalsekretärin aus. Bei Merz waren es 30 und 37 Prozent.

Als CDU-Politiker haben sie einen anderen Sichtachse den künftigen Chef – oder die Chefin. Dieser Blick muss unter Leuten programmatischer Natur sein. 150 Delegierte haben ein Bundestagsmandat. Die Aussicht auf vorgezogene Neuwahlen, sollte die GroKo platzen, sowie das Risiko, ihr Mandat zu verlieren, werden nicht allen gefallen. Etwa ein Drittel der Delegierten sind Frauen. Die Frauenunion hat sich zu Kramp-Karrenbauer bekannt, genauso gut der Arbeitnehmerflügel der CDU. Die Konservativen und der mittelstandsgeprägte, mächtige Wirtschaftsflügel der Union unterstützen Friedrich Merz. Wer ist der oder geboren, überschlägig Milieus zurückzugewinnen, die die CDU jüngst an AfD und Grüne verloren hat? Auch darum wird es gehen. Das Rennen um den Parteivorsitz ist offen. Eine Stichwahl ist wahrscheinlich. Was geschieht mit den Verlierern? Die Motive fürs Wahlverhalten der Delegierten sind schwer zu überblicken. Am Freitagabend soll entschieden sein, wer Volksvertreter an der Parteispitze ablösen wird. Spannend wird anschließend, was mit den unterlegenen Kandidaten geschieht. Armin Laschet hat kürzlich erklärt, die Wahlverlierer würden in der Partei weiter gebraucht. Allerdings hat er selbst seinen Anspruch auf den Vize-Vorsitz bekräftigt. Er werde seinen Posten nicht für einen der Verlierer räumen.

Ein Überangebot an Spielzeug verwirre und überfordere die Kinder, es schade ihnen, meinen einige Wissenschaftler herausgefunden unbemannt. Bei einem besonders radikalen Feldversuch in Bayern nahm man den Kindern nicht nur einen Teil des Spielzeugs, sondern gleich alles weg. Übrig blieben nur die Möbel. Mädchen und Jungen, denen das nicht genügte, konnten in einen benachbarten Wald gehen und zum Exempel Zweige, Eicheln und anderes Biozeug sammeln. Die Kinder in der Steinzeit mussten sich schließlich auch hierbei begnügen, was Natur hergab. Man könnte annehmen, dass der Totalentzug furchtbar schiefging – aber das Gegenteil war der Fall. Es passt, dass das waghalsige Experiment in Bayern durchgeführt wurde, denn in der Spielzeugforschung ist der Freistaat deutschlandweit führend. Das liegt weiterhin am Augsburger Forscher Volker Mehringer und dem Projekt SAKEF, was für „Spielzeugbewertung und -auswahl durch Kinder, Eltern und Fachkräfte“ steht. Mehringer und seine Kollegen beschäftigen sich daneben mit die Frage, wie sinnvoll geschlechtsspezifisches Spielzeug ist. Auf die Forschungsergebnisse bin ich gespannt, zumal sich im Zimmer meiner älteren Tochter immer mehr Einhörner und Feen tummeln. Sollte ich meinen Plan umsetzen, werde ich diese komischen Glitzergestalten allerdings im Zimmer belassen.

Denn das Handelsbilanzdefizit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt, USA und China, ist riesig: Um 375 Milliarden Dollar übersteigen die Einfuhren aus China die Ausfuhren der USA dorthin. Trump nennt es „das größte Defizit eines Landes in der Geschichte der Welt“. Er will es um mindestens 100 Milliarden Dollar drücken, fordert von China den Abbau Handelsbarrieren und staatliche Subventionen, wirft ihm vor intellektuelles Eigentum zu stehlen. Die weltweiten Finanzmärkte erzittern. China ist der wichtigste Handelspartner der USA – 2017 mit Handelsvolumen in Höhe von mehr als 600 Milliarden Dollar. Bei einer Wahlkampfrede zu den Kongresswahlen erklärt Trump, wie er sich künftig die Handelsbeziehungen mit China vorstellt. Fairer und – noch wichtiger – wechselseitiger Handel solle es sein. Die Strafzölle treten Anfang Juli in Kraft, auf schrecklich 800 Produkte im Umfang von über die Maßen 30 Milliarden Dollar. China reagiert mit Vergeltungszöllen, nun gar auf Landwirtschaftsexporte der USA, wie etwa Soja.

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