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Verkehrsstudie – München bleibt Stau-Hauptstadt

München Stau-Hauptstadt

Die bayrische Landeshauptstadt verteidigt den zweifelhaften Titel der „Stau-Hauptstadt“ Deutschlands: Ganze 51 Stunden sitzen die Münchener jährlich im stau fest, immerhin sieben Stunden länger als in Hamburg und Berlin. München ist zum zweiten Mal in einem durch deutsche Stau-Hauptstadt. 2016 hat die Weltstadt bereits Stuttgart überholt und den unschmeichelhaften Titel zum ersten mal eingefahren. Ein Jahr später verloren Münchens Autofahrer wiederum vier Stunden mehr im stau: 51 Stunden Stau Phase – in keiner deutschen Stadt haben Autofahrer Datum 2017 so lange im Verkehr festgesteckt. Wie aus einer Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix hervorgeht, folgen Hamburg, Berlin und Stuttgart mit jeweils 44 Stunden. In den beiden größten deutschen Städten verzeichnete der Datenanbieter einen dramatischen Anstieg um fünf bis sechs Stunden: In Hamburg hatte die im stau verbrachte Zeit vergangenes Jahr noch bei 39, in Berlin bei 38 Stunden gelegen. Die Studienmacher erklären diesen Anstieg außerdem neben anderen der relativ hohen Anzahl von Baustellen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.

Warten, sich in einen Waggon quetschen, nicht fahrplangemäß kommen – Nutzer von Bussen und Bahnen kennen das. Gegen Not zu lindern, investieren Städte Milliarden in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Hamburg plant eine vollautomatische U-Bahn, die von 2027 an fahren soll. Essen kauft 77 neue U- und Straßenbahnzüge für 245 Millionen Euro. Regensburg leistet sich sogar ein komplett neues Stadtbahnnetz. Der Nahverkehr in Deutschland erlebt eine kleine Renaissance. Vielerorts boomen Busse und Bahnen, weil mehr Menschen arbeiten und Städte neue Bewohner anziehen. Die Aussichten auf weiteres Wachstum stehen gut – ferner neue Technik Bussen und Bahnen neue Perspektiven eröffnet. Im vergangenen Jahr zählten die Verkehrsbetriebe etwa 10,4 Milliarden Fahrgäste – acht Prozent allzu 2011. Die Gesamtbevölkerung blieb dabei weitgehend konstant. Auch der Marktanteil des ÖPNV an allen Wegen ist gestiegen: Von acht auf zehn Prozent zwischen 2008 und 2017. Zuvor war er jahrzehntelang gesunken. Georg Wilke, bis vor nicht allzu langer Zeit Mobilitätsforscher am Wuppertal-Institut. Das Comeback des Nahverkehrs hat auch mit gesellschaftlichen Veränderungen zu tun. In Familien arbeiten oft beide Elternteile und nehmen lange Arbeitswege in Kauf. Ungemein jeder vierte Erwerbstätige benötigte 2016 verdammt Zeitabstand zur Arbeit, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung ermittelt hat.

Sie sagte Ja. Emil soll sich für etwas stark machen dürfen, das ihm wichtig ist, findet Lisa Rustige. So begannen für Familie Rustige Sommerwochen, die aufregend und anstrengend zugleich sind, weil sie aus einem blonden Hamburger Jungen, der gern Fußball und Lego spielt, das Titelgesicht eines Kampfes machten, den Eltern und Kinder bundesweit und täglich führen. Im Juni veröffentlichte das US-Fachjournal „Pedriatic Research“ eine Studie, wonach die Eltern-Kind-Beziehung unter exzessivem Handykonsum leide. Wenn Eltern viel Zeit mit digitalen Medien oder vorm Fernseher verbringen, seien Kinder eher frustriert, hyperaktiv, jammerten, schmollten oder reagierten mit Wutanfällen, berichteten die Forscher. Augsburg und Rostock sind nur zwei der Orte, in denen in den vergangenen Monaten öffentliche Kampagnen mehr Eltern für das Thema sensibilisieren sollten. Anfang 2017 u. a. auf Plakaten und Postkarten in Rostock. Der Berliner Senat hat eine ähnliche Offensive vor einigen Tagen angekündigt. Emils Idee trifft also einen Nerv. E. g. ist es nicht allzu erstaunlich, dass er und seine Eltern mit Presseanfragen geradezu überschwemmt werden. Nur, wie geht man als Familie damit um? Auf einem Trampolin hüpft Emil unter einem Kastanienbaum mit seinen drei Kumpels Hin und Her, bis sich ihre Wangen röten.

Dort werden gerade Flügel und Fahrwerk an einer Maschine für Delta Airlines montiert. übertrieben 500 Beschäftige zählt Airbus hier, hinzu kommen noch Vertragsarbeiter anderer Unternehmen. Jeremy Girton ist Ingenieur. Er ist vom Airbus-Standort in Wichita in Kansas nach Alabama gewechselt. Um es sehr vereinfacht zu sagen: Als Ingenieur hilft Girton die Baupläne in praktische Arbeit zu übersetzen. Wie viel Umdrehungen braucht eine bestimmte Schraube? Er hat die Antwort. Seit Juni werden in Mobile auch A321-Flugzeuge mit den neuesten Triebwerken ausgeliefert. Und der Standort soll weiter wachsen: Airbus will zusätzlich Flugzeuge vom Typ A220 in den USA herstellen und ausliefern. Die Produktion läuft bisher allein bei Bombardier in Kanada, die den Flieger entwickelt hatten. Unternehmen wie Airbus haben ihre Zuliefererketten über Grenzen hinweg aufgebaut. Jetzt ist die Unsicherheit bei einigen groß: Welche Folgen haben Trumps Handelsstreitigkeiten mit China, die Konflikte mit Kanada oder die Sonderzölle auf die Einfuhr von Stahl- und Aluminium in die USA?

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