Hamburg Aktuell

Nach G20-Ausschreitungen – Durchsuchungen in drei Bundesländern

Unvergleichlich ein Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei erneut Wohnungen mehrerer Verdächtiger in Deutschland durchsucht. In Hamburg wurde ein Mann festgenommen. Die Polizei durchsucht für mit den Ausschreitungen beim G20-Gipfel vor allzu einem Jahr seit den frühen Morgenstunden Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Dabei wurde im Hamburger Stadtteil Winterhude ein 35-Jähriger festgenommen, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. Was dem Tatverdächtigen vorgeworfen wird, gab die Polizei nicht bekannt. Im Fadenkreuz des Einsatzes stehen Tatverdächtige, die bei der „Welcome to Hell“-Demonstration in Hamburg Straftaten begangen haben sollen, teilten Strafverfolgungsorgane mit. Die Verdächtigen sollen sich an den Ausschreitungen und Plünderungen am 6. und 7. Juli 2017 in Hamburg beteiligt haben. Ihnen wird vorgeworfen, Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen, Barrikaden in Brand gesetzt oder einen Supermarkt geplündert zu sein. Es geht um Delikte wie schweren Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung. Im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg kam es im Juli vergangenen Jahres zu schweren Ausschreitungen. Die Polizei startete außerdem erstmals eine europaweite öffentliche Fahndung. Die vier Gesuchten – drei Männer und eine Frau – sollen an der Serie von Brandstiftungen an der Elbchaussee beteiligt gewesen sein, bei der damals ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstand. Während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten im Juli 2017 war Hamburg von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte. Teilnehmer der Proteste warfen ihrerseits der Polizei in zahlreichen Fällen Fehlverhalten vor. In den vergangenen Monaten gab es bereits mehrere vergleichbare Razzien im In- und Ausland. Die nach den G20-Krawallen geschaffene Sonderkommission „Autonome“ der Hamburger Polizei sucht mit erheblichem Aufwand nach Verdächtigen und leitete bereits verdächtig 3400 Ermittlungsverfahren ein. Über dieses Thema berichtete NDR Info am 18. September 2018 um 08:45 Uhr.

Die ehemalige „Miss Germany“ Anahita Rehbein aus Stuttgart ist von ihrem Jahr als Schönheitskönigin offenbar tief enttäuscht. 24-Jährige der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. Ihrer Nachfolgerin Nadine Berneis riet sie, im „Miss Germany“-Alltag „nicht zu allem Ja und Amen zu sagen“, etwa, wenn man zu der Veranstaltung keine Lust habe. Rehbein. Wenn man dieses Unreale zu nahe weitestgehend heranlasse und sich nurmehr mit solchen Leuten umgebe, „dann ist das einfach eine oberflächliche Welt“. Sie selbst, sagte Rehbein, sei froh, aus dem Vertrag draußen nicht sinnvoll – „und wieder mein normales Leben zurückzuhaben“. Nach dem Jahr als „Miss Germany“ werde man „von Hundert auf Null abgeschrieben“. Berneis stammt wie Rehbein aus Stuttgart und war nächtens zum Sonntag zur neuen „Miss Germany“ gekürt worden. Die 28-Jährige setzte sich gegen 15 Konkurrentinnen im höheren Alter von 19 bis 28 Jahren durch. Berneis will sich von ihrem Job als Polizistin für ein Jahr beurlauben lassen, um sich auf ihre Tätigkeit als Schönheitskönigin zu konzentrieren. Zu ihrer Stellvertreterin wurde die 23 Jahre alte Studentin Pricilla Klein aus Hamburg gewählt, Drittplatzierte ist die 22-jährige Studentin Anastasia Aksak aus Leipzig. Angaben der Veranstalter der älteste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es ist ihn seit 1927. Gewählt wird jährlich.

Im boomenden Essenslieferdienst-Geschäft verschieben sich die Machtverhältnisse. Die Aktie macht einen Freudensprung. Wer in Frankfurt, Berlin oder Hamburg sein Essen online bestellt und sich liefern lässt, landet höchstwahrscheinlich bei Takeaway. Denn künftig wird der niederländische Unternehmen den deutschen Essens-Lieferdienst dominieren. Damit zieht der weltgrößte Essens-Lieferant Konsequenzen aus dem harten Verdrängungswettbewerb in Deutschland. Delivery Hero hatte sich ewig einen Kampf um die Vorherrschaft am deutschen Markt geliefert. Delivery erhält für den Deal mit Takeaway 508 Millionen Euro in bar und 9,5 Millionen Aktien von Takeaway im Wert von 422 Millionen Euro. Delivery hält damit künftig rund 18 Prozent an Takeaway. Das Vorhaben soll im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden. Die Berliner erklärten, etwa halb der zufließenden Barmittel sollten reinvestiert werden. Für 2019 wird ein Umsatz zwischen 1,08 und 1,15 Milliarden Euro angepeilt. Dabei rechnet der Vorstand mit einem Verlust (angepasstes Ebitda) von 270 bis 320 Millionen Euro geplant. Das MDax-Unternehmen hatte im sommer zusätzliche Investitionen im Volumen von 80 Millionen Euro angekündigt. Aufgrund der Aufwendungen verschoben die Berliner ihr zunächst für Ende 2018 angestrebtes Ziel, die Ergebnisschwelle beim bereinigten Betriebsergebnis (Ebitda) zu knacken. Die Transaktion sorgt bei den Anlegern von Delivery Hero und Takeaway für Festtagsstimmung, Die Aktien von Delivery Hero springen zeitweise um 25 Prozent. Höhe. Am späten Vormittag schmelzen die Kursgewinne auf elf Prozent. Ein Händler lobte die Chancen, die eine gemeinsame Verschlankung der Aktivitäten mit sich bringe. Fraglich sei nun aber, wie Delivery Hero die Gelder im kommenden Jahr reinvestieren wird. Ein weiterer Börsianer sprach von einem „strategisch vorteilhaften Deal“. Noch stärker explodiert der Kurs bei Takeaway. Die Aktien schießen um über 30 Prozent rauf auf höchsten Stand seit knapp drei Monaten. Der Kaufpreis von insgesamt 930 Millionen Euro beinhalte einen Aufschlag von rund 35 Prozent auf die letzte Bewertung von Delivery Hero, schrieb Sherri Malek vom Analysehaus RBC. Sie wertet die Transaktion als positiv für die Niederländer, die damit ihr Umsatz- und Gewinnpotenzial steigerten und zum dominanten Akteur aufm deutschen Markt würden.

Es gibt das bekannteste Bühnenstück des italienischen Dramatikers und ein Lustspiel in drei Akten. Das freie Theater N.N. verspricht schon seit 2005 jeden Sommer beste Unterhaltung. Termin: Die Saison startet im Juli 2018, der Vorverkauf aber bereits am 2. Juni. Picknick mit Popcorn: Cineastisch Wohin? Outdoor- kino im Schanzen- park. Perfekt, um Filme zu gu- cken und zu pickni- cken. Auf der Wie- se gleich hinterm Wasserturm können Decken an der Kasse geliehen werden. Dazu gibt es Popcorn und Dauer einen anderen Film. Termin: 20. Juli bis 9. September. Für Schlaumeier Das merke ich mir WoHER STAMMT DAS WoRT? Sprachforscher nehmen an, dass das französische Wort „pique-nique“ – „Mahlzeit, zur jeder seinen Beitrag liefert“ – aus dem Wörtchen „piquer“ (aufspießen) und dem älteren „nique“ (Kleinigkeit) entstand. SEiT WANN WiRD GEPiCKNiCKT? Draußen gegessen wurde seit Anbeginn. Bis heute streiten die Franzosen und Briten darüber, wer das Picknick erfun- den hat. Klar ist: Ende des 18. Jahrhun- derts speisten aristokratische Schichten gern bei Mutter Grün mitten in der Natur. Die Briten zelebrieren bislang sehr gern das mondäne Wiesenfest u. a. Pferderennen von Ascot oder beim Tennisturnier von Wimbledon.

Volkswagen erweitert sein Geschäftsmodell gerade in rasantem Tempo. Im April soll in Hamburg der Fahrdienst Moia starten. Zunächst mit einer Flotte % elektrisch angetriebenen, sechssitzigen Sammeltaxis, die sich per App buchen lassen. Im zweiten Quartal 2019 soll dann in Berlin das Elektro-Carsharing „We share“ den Ans netz gehen, mit 1500 VW E-Golfs. Die Wolfsburger reagieren auf einen weltumspannenden Trend: In zunehmendem Maß Menschen in Ballungszentren wollen nicht mehr unbedingt selbst ein Auto besitzen, sondern bevorzugen Fahrzeuge auf Abruf. Das funktioniert oft ähnlich wie Taxifahren – allerhöchstens heute auch Carsharing (Leihautos), Ridesharing (Sammeltaxis), Mitfahrdienste oder Mischformen dieser Mobilitätsangebote bereit sein. Sanktionieren all das meist Smartphone-Apps. Die Dienste sind meist billiger als das Taxi und oft bequemer als ein eigenes Auto – schon weil Parkplatzsuche, Reparaturen und das Tanken entfallen. Für Autohersteller, die bislang vom Pkw-Verkauf lebten, könnten das alarmierende Nachrichten sein. Weniger verkaufte Autos bedeuten weniger Umsatz und wohl auch weniger Gewinn. Also steigen die Konzerne selbst in das neue, wachsende Geschäft ein. Das werde der Autobranche helfen, ihren Jahresumsatz weltweit bis 2030 auf 6,6 Billionen Euro zu verdoppeln, prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey.

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