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MSV Duisburg vs. Hamburger SV 1:2 – Hamburger SV Sichert Sich Herbstmeisterschaft

Der Hamburger SV hat die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Am Freitag (14.12.2018) gewann die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf beim MSV Duisburg mit 2:1 (2:1) und kann zum Abschluss der Hinrunde nimmer vom ersten Tabellenplatz verdrängt werden. Vor 26.500 Zuschauern im Duisburger Stadion erzielten Khaled Narey (12. Minute) und Aaron Hunt (19.) die Tore für den HSV. Torschütze Hunt bei „Sky“. Im Duell der Bundesliga-Gründungsmitglieder entwickelte sich ein flottes Spiel mit Offensivaktionen auf beiden Seiten. Hamburg erwischte den besseren Start: Narey verwertete die Vorarbeit von Hee-Chan Hwang nach einem Abwehrfehler des MSV zum 1:0. Duisburg gelang zwar nach kurzer Zeit der Ausgleich, doch dann war Hunt mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern erfolgreich. Hamburg stellte das reifere und technisch versiertere Team. Die Duisburger, bei denen der im vergangenen Sommer vom HSV geholte Linksverteidiger Young-Jae Seo sein Saisondebüt gab, traten mit Leidenschaft auf. Die weiteren vor der Pause erarbeiteten Torchancen ließen Moritz Stoppelkamp (29.) und Stanislav Iljutcenko (36.) jedoch ungenutzt. Im zweiten Abschnitt agierten die Gäste abgeklärt, eine gute Möglichkeit von Hwang (61.) entschärfte Nauber auf der Torlinie. Der HSV hat in seinem achten Auswärtsmatch in dieser Spielzeit den siebten Sieg geholt. Für Duisburg war es die dritte Pleite ohne Unterbrechung.

Eine weitere Chance böte sich zudem im Pokalfinale gegen Bayern München. Die Last des drohenden Niedergangs war den nervösen Hamburgern in Frankfurt anzumerken. Weil die Eintracht ihre spielerische Überlegenheit nur selten in Torchancen ummünzte, schien der HSV obenauf. Der Treffer von Tatsuya Ito (25.) wurde allerdings nach Intervention des Videoschiedsrichters zurückgenommen. Anschließend nahm der Druck der Frankfurter weiter zu, sodass Wolf die Gastgeber in Führung schoss. In Halbzeit zwei bäumte sich der HSV auf: Bobby Wood (67.) hatte die erste Chance für den HSV, Douglas Santos traf kurze Zeit später den Pfosten (70.), das anschließende Abstaubertor von Lewis Holtby wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Der HSV ging anschließend zweimal vorhanden volles Risiko, kassierte allerdings die Katzenjammer durch Mascarell. Emotional wurde es dann doppelt vorhanden in der 87. Minute, als Frankfurts Kapitän Meier nach übertrieben einjähriger Verletzungspause sein Comeback feierte. Die Fans begrüßten ihren „Fußball-Gott“ bei seinem womöglich letzten Heimspiel nach insgesamt 14 Jahren bei der Eintracht mit stehenden Ovationen.

2017 reisten 10.000 Fans an, um das Event live zu erleben und sehr sehr 25 Millionen Menschen verfolgten es online – ein Anstieg von 250 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Anni currentis waren nach Angaben des Veranstalters gar 20.000 Menschen dabei. Das große Interesse am E-Sport zeigt auch ein Hinsehen die Sponsoren: Hauptsponsor Intel, dazu Partner wie Vodafone, DHL, Logitech, McDonalds, Snipes, Pringles, Bitburger oder SAP. Der beste Spieler des Turniers erhält stets ein neues Auto von Mercedes-Benz. Und trotzdem will der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den organisierten Videospiel-Wettkampf nicht aufnehmen. Der DOSB teilte in der vergangenen Woche mit, dass E-Gaming in seiner Gesamtheit nicht den zentralen Aufnahmekriterien entspreche. Er unterscheidet beim E-Sport zwischen Sportartensimulationen und dem E-Gaming mit Spielen wie „Counter Strike“ oder „League of Legends“. Die Betroffenen sind geschockt. E-Sport-Bund-Präsident Hans Janow. Nach ihrem Vorschlag sei E-Sport das sportwettkampfmäßige Spielen von Videospielen nach festgelegten Regeln. Der DOSB habe den E-Sport nicht verstanden, was auch die Unterscheidung zeige, meinte auch Felix Falk, Geschäftsführer der deutschen Games-Branche. Der Verband vergebe damit eine große Chance für den klassischen Sport in Deutschland.

Drei Wochen gibt sie Italien zur Überarbeitung – es passiert nichts. Ende November strebt die EU ein Defizitverfahren an. Und Italiens Regierung bringt ihren Haushaltsplan unverändert durch das Abgeordnetenhaus. In der zweiten Hürde Senat wird er diskutiert. Mitte Dezember dann Bewegung – Conte kündigt einen neuen Haushalt an. Mit diesem Kompromiss kann die Regierung das Defizitverfahren der EU verhindern. Italiens Regierung lenkt ein, weil der innenpolitische Druck wächst: Italiens Unternehmer sind sauer – Italien steht vor dem Abschwung, das Wirtschaftswachstum bei Null und die steigenden Zinsen für italienische Staatsanleihen kosten das Land Milliarden. Italien bereitet vielen Händlern an der Börse, aber auch vielen Ökonomen großes Kopfzerbrechen: Zu groß ist Italiens Volkswirtschaft, um von den europäischen Partnern vor einem möglichen finanziellen Kollaps gerettet werden zu können. „Italien spielt dabei Feuer. Italien – könnte das ein Auslöser für eine neue Schuldenkrise sein oder gar Auslöser fürs Auseinanderbrechen der Eurozone? Ausgeschlossen wäre das nicht. Bleibt die Lage angespannt, wäre das echt Belastungstest für die europäische.

Für die Titelgeschichte zum Weltklimagipfel in Katowice sind acht SPIEGEL-Reporter zu Klimaforschern gereist und haben Orte besucht, die vom Anstieg der Meeresspiegel betroffen sind. Claas Relotius hat zentrale Teile des Textes verfasst, unter anderem den Einstieg, eine Passage im vorderen Teil und den Schluss. Relotius berichtet demnach aus dem Inselstaat Kiribati, der im Südpazifik liegt und im Meer zu versinken droht. Die Textpassagen unterbringen Schilderungen der Situation hiesig und Aussagen des Protagonisten Ioane Teitiota. Die Person Teitiota gibt es, es bestehen jedoch große Zweifel, ob Relotius tatsächlich dabei Protagonisten gesprochen hat. In Kiribati war er offensichtlich nicht. Den Flugbuchungen zufolge ist Relotius am 10. Juli 2018 zwar noch nach Programm nach Metropolis geflogen, den gebuchten Weiterflug nach Kiribati hat er jedoch nicht angetreten. Die Motelbuchung für Kiribati hatte Relotius kurzfristig per Mail storniert, es gab zu dieser Zeit auch keinen direkten Kontakt zu ihm. Am 19. Juli flog er von Metropolis zurück nach Hamburg, der SPIEGEL-Buchhaltung liegt keine Reisekostenabrechnung aus Kiribati vor, auch nicht von einem späteren Zeitpunkt.

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