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Hamburger SV vs. FC St. Pauli 0:0 – torlose Langeweile im Hamburger Derby

HSV Abwärtbewegung

Der Hamburger SV hat seinen jüngsten Negativlauf auch im torlosen Stadtduell gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli nicht gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz musste sich im Heimspiel gegen den Erzrivalen am Sonntag (30.09.2018) mit einem 0:0 begnügen und blieb in der 2. Liga zum dritten Mal hintereinander sieg- und torlos. HSV-Keeper Julian Pollersbeck dem Sender „Sky“. St. Pauli, das den bis zum jetzigen Zeitpunkt letzten Vergleich der beiden Teams vor siebeneinhalb Jahren mit 1:0 gewonnen hatte, blieb dagegen im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen und schloss die Englische Woche mit sieben Punkten ab. 2.783 Tage hatte es die Partie zwischen den „Rothosen“ und den Kiezkickern nicht mehr gegeben – wie zum Beispiel war das Spiel in Hamburg tagelang das große Thema. Entsprechend engagiert gingen beide Teams vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion zu Werke. Der HSV, bei dem Stürmer Pierre-Michel Lasogga zunächst nur auf der Bank saß und Fiete Arp stattdessen sein Zweitliga-Startelfdebüt gab, agierte ballbesitzorientiert, ohne sich dabei echte Torchancen zu erspielen. St. Pauli stand defensiv kompakt. Wirklich zielstrebiger wurden die Aktionen auch nach dem Wechsel zunächst nicht. Zwar erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, doch Douglas Santos scheiterte mit einem Fernschuss (51.) und Hee-Chan Hwang setzte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor (60.). „Es war nicht genug nach vorne“, sagte Lewis Holtby. St. Pauli lauerte unterdessen weiter auf Konter, entlastende Angriffe blieben aber selten. Erst in der Schlussphase gab das Team von Trainer Markus Kauczinski die Zurückhaltung auf und drängte mit aller Macht auf den Siegtreffer. Erst verfehlte Christopher Buchtmann das Tor mit einem Distanzschuss nur knapp (77.), ehe Cenk Sahin in der Nachspielzeit beinahe doch noch für den Sieg gesorgt hätte. Für den Hamburger SV geht es am Freitag (05.10.2018) mit einem Auswärtsspiel in Darmstadt weiter, der FC St. Pauli empfängt am Sonntag (07.10.2018) den kriselnden SV Sandhausen.

Der 29-Jährige hatte bislang im HSV-Trikot noch in keinerlei Hinsicht getroffen, sorgte aber gleich für Gefahr. In der fünften Spielminute setzte sich der Angreifer entschlossen durch und stellte Müller auf seine erste Probe in der Bundesliga. Der 20 Jahre alte Torwart der Mainzer ist nominell die Der Dritte im Bunde und stand wegen der Verletzungen von René Adler und Robin Zentner erstmals auf der großen Bühne. Mainz agierte meist zu passiv und kam nur selten zu schnellem Umschaltspiel. Der HSV schoss aus allen Lagen, doch a fortiori Kostic hatte zweimal Pech. Erst lenkte Müller einen Rechtsschuss des Serben aus kurzer Distanz noch reaktionsschnell annähernd Latte (22.), zwei Minuten später wurde ein Treffer des 25-Jährigen richtigerweise per Videobeweis aberkannt. Auch nach der Pause blieb der HSV am Drücker. Verteidiger Rick van Drongelen traf nach einer Ecke nur die Oberkante der Latte (48.). Hamburgs Coach setzte nun auf volle Offensive und schickte auch noch Ex-Nationalspieler André Hahn (59.) und Jann-Fiete Arp (74.) in die Spitze. Mainz stemmte sich mit zehn Mann vehement gegen die drohende Niederlage. Das Duell war nach den Vergehen einiger Hamburger Anhänger in den vergangenen Wochen als „Risikospiel“ eingestuft worden. Die Zäune wurden in der Arena erhöht, zudem wurde nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt. Zumindest während der Zeitraum feuerten die HSV-Fans ihr Team diesmal friedlich an. Leichter wird es für die Hamburger nicht, sie müssen am kommenden Samstag (10.03.18) zum Fußballmannschaft.

Frank Horch, der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, mahnte an, auch die Radfahrer und Fußgänger in eine Verkehrswende einzubeziehen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer rechnet damit, dass die Genehmigung von Umrüstungstechnologien anderthalb Jahre dauern wird. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze macht nach dem Beschluss des Bundesrats Druck auf die Unternehmen und Bundesverkehrsministerium: „Hier ist es darauf an, dass die Hersteller ihre Verweigerungshaltung aufgeben und der Verkehrsminister zügig die rechtlichen Voraussetzungen für Nachrüstungen schafft“, sagte die SPD-Politikerin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erklärte jedoch, dass die Umsetzung seine Zeit dauern werde: Gegenwärtig gebe es keinen genehmigungsfähigen Hardware-Nachrüstsatz, sagte Scheuer auf der Herbstkonferenz der Verkehrsminister in Hamburg. Man brauche mindestens anderthalb Jahre, bis ein solcher Nachrüstsatz entwickelt und vom Kraftfahrtbundesamt genehmigt sei. Für Dieselfahrzeuge ausländischer Hersteller lohne sich eine solche Technologie generell nicht, meinte der CSU-Politiker. In Hamburg hatten die Verkehrsminister von Bund und Ländern zwei Tage lang über die Zukunft der Mobilität beraten. Dazu informierten sie sich über die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen als Transportmittel für Pakete oder medizinische Fracht. Allerdings sind dazu noch eine Anzahl von Fragen der Luftsicherheit und des Datenschutzes ungeklärt. Weiter vorantreiben wollen die Minister auch die Einführung elektronischer Abbiegeassistenten, die Unfälle zwischen Lastfahrzeugen und Radfahrern verhindern helfen. Scheuer lobte, dass große deutsche Einzelhandelsketten in ihren Fahrzeugflotten bereits freiwillig auf solche Assistenten setzen. Volkswagen will bundesweit alte Diesel-Pkw mit den Abgasnormen Euro 1 bis 4 gegen eine Prämie verschrotten – wenn die Halter einen Neu- oder Jahreswagen von VW kaufen. Ziel ist es, Fahrverbote zu verhindern. Über dieses Thema berichtete Inforadio am 19. Oktober 2018 um 16:21 Uhr.

Zweitliga-Herbstmeister Hamburger SV hat bei Arminia Bielefeld die erste Niederlage des Jahres kassiert. Die Hanseaten unterlagen am Samstag (02.02.2019) nach einer frühen Roten Karte gegen den Japaner Gotoku Sakai mit 0:2 (0:2) bei Arminia Bielefeld, bleiben aber auch nach dem 20. Spieltag Tabellenführer. Mit acht Punkten Vorsprung auf Relegationsrang 16 haben sich die Bielefelder dagegen vorerst aus dem Abstiegskampf befreit. Entsprechend fiel die Reaktion von HSV-Keeper Julian Pollersbeck aus: „Das an der Zeit sein halt schlucken, aber egal. In drei Tagen ist das nächste Spiel, darauf müssen wir uns konzentrieren.“ Am Dienstag trifft der HSV im DFB-Pokal-Achtelfinale auf den 1. FC Nürnberg. Vor 26.515 Zuschauern übernahm die Arminia in Überzahl früh das Kommando und ging nur wenige Minuten nach dem Platzverweis infolge einer Standardsituation durch Andreas Voglsammer (19. Minute) in Führung, die Winterneuzugang Reinhold Yabo (26.) ausbaute. Die Gäste fanden in Unterzahl kein Mittel gegen dominante Ostwestfalen. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nichts an diesem Bild. Zwar übernahm der HSV die optische Spielüberlegenheit gegen nurmehr verwaltende Arminen, Chancen erarbeiteten sich die Hanseaten aber kaum. Lediglich Tatsuya Ito bot sich in der 83. Minute eine größere Gelegenheit – der Japaner scheiterte aber aus acht Metern an Bielefelds Torhüter Stefan Ortega. Bielefeld könnte seine makellose Startbilanz von zwei Siegen im neuen Jahr am Freitag beim SSV Jahn Regensburg ausbauen. Der Hamburger SV empfängt im Montagsspiel des 21. Spieltags Dynamo Dresden.

Johann Grolle berichtet als Korrespondent für den SPIEGEL aus Boston. Leiter des SPIEGEL-Ressorts Wissenschaft/Technik. Hüben schreibt er, was Forscher am MIT, der Harvard University und anderswo in den USA bewegt. Aus gebotenem Anlass habe ich zweimal nachgelesen, was die bekannte US-Journalistin Elizabeth Kolbert vor knapp zwei Jahren im „New Yorker“ über die Flutgefahr in Florida berichtete. Angesichts von „Irma“ liest sich ihr Text prophetisch – und zwar gerade deshalb, weil das Wort „Hurricane“ nicht und niemals darin vorkommt. Südflorida, schreibt Kolbert, ist ein Hotspot des Klimawandels. Das Land ist flach und die Küste dicht bebaut, deshalb leben, wenn der Meeresspiegel anschwillt, Heerscharen in der Gefahrenzone. Aus noch ungeklärten Gründen steigt gerade hier das Wasser besonders rasch, derzeit um gut zwei Zentimeter Jahr für Jahr – und damit fast zehnmal so schnell wie im Weltdurchschnitt. Obendrein ist ein Schutz vor dem Anstieg des Meeresspiegels kaum möglich: Florida ist auf Kalkstein gegründet, der von Hohlräumen durchzogen ist. Deiche zu bauen, hilft also nicht viel.

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