Hamburg Aktuell

Contra Dieselfahrzeuge

Dieselfahrverbot

Mein Interesse am Thema „Spielzeugentzug“ erwachte, als ich kürzlich beim Frühstück über eine Maßnahme der Evangelischen Kita St. Georg in Hamburg las. Ähnlich wie in anderen deutschen Tagesstätten wurde dort während der Fastenzeit 2018 ein großer Teil des Spielzeugs aus den Gruppenräumen geräumt; übrig blieben Papier, Malstifte und Tücher, die sich bestens zum Budenbau eignen. Schnell stellte sich heraus, dass die Kinder den alten Spielkram nicht vermissten und sich ihre Stimmung sogar eher verbesserte als verschlechterte. Mir persönlich erschließt sich das sofort, denn um Legosteine, die vorübergehend am Boden sind, kann man sich nicht kloppen. Nun stellt sich heraus: Die Fastenaktion der Hamburger Kita, die dieses Jahr wegen des großen Erfolges wiederholt werden soll, steht auf soliden wissenschaftlichen Füßen. So kamen Forscher der Universität von Toledo in Ohio kürzlich zum gleichen Schluss nichts Außergewöhnliches andere amerikanische Kollegen: Weniger ist mehr. Angebotsverknappung rege nicht nur die Fantasie an, sondern führe auch zu mehr „Spieltiefe“, bilanzierten sie.

Demnach stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn bei 77 Millionen Euro jedoch auf mehr als das Doppelte, neben anderem hatte im vorjahr eine Werksschließung belastet. Zudem verbuchte Rheinmetall diesmal 30 Millionen Euro aus dem Verkauf eines ehemaligen Kolbenproduktionsstandortes in Hamburg. Wir haben noch weitere Punkte, die den Investoren gefallen: Die Marge des operativen Ergebnisses soll 2018 über sieben Prozent liegen und damit etwas besser als bisher gedacht. Zuvor war das Management von rund sieben Prozent ausgegangen. Die Rüstungssparte solle hier etwas besser abschneiden, so die Prognose. Mit der Anhebung der Margenziele für seine beiden Geschäftsbereiche trotz gesenkter Umsatzerwartungen bilde das Rüstungs- und Autozulieferer-Unternehmen eine positive Ausnahme gegenüber den Wettbewerbern, schrieb Analyst Michael Raab vom Analysehaus Kepler Cheuvreux. In der Autozuliefer-Sparte entwickele sich Rheinmetall überdurchschnittlich gut, im Rüstungssegment seien die Margen stark, schrieb Sven Weier von der UBS. Ermutigend, jedenfalls für Anleger, ist auch der Auftragseingang in der Rüstungssparte. Im bisherigen Jahresverlauf sammelte der Konzern Bestellungen für Radpanzer, Militär-Lkw, Waffensysteme und Munition über 4,47 Milliarden Euro ein, fast doppelt svw. vor einem Jahr.

Bei der Suche nach der Ursache des Stromausfalls war man am Hamburger Flughafen erfolgreich. Behoben ist er aber bis jetzt nicht. Die Entscheidung, ob der Airport am Montag aktiv geht, soll nächtens fallen. Noch nä klar, ob der Hamburger Flughafen am Montag seinen Betrieb wieder aufnehmen kann. Die Entscheidung darüber soll nocturnus um 3 Uhr fallen, teilte der Flughafen am späten Abend via Twitter mit. Wegen eines Stromausfalls hatte der fünftgrößte deutsche Flughafen seinen Betrieb am Sonntag komplett einstellen müssen. Die Betreiber haben die Ursache für den Kurzschluss nach eigenen Angaben inzwischen gefunden. Airport – ohne konkretere Angaben zu machen. Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler hatte am früheren Sonntagabend im NDR-Fernsehen gesagt: „Wir arbeiten sehr intensiv daran, dass wir morgen – als positiv denkender Mensch – mit dem Flugbetrieb wieder starten können“. Schon jetzt ist aber klar, dass auch am Montag mehrere Flüge ausfallen werden. Von den rund 40 Starts, die vor 7.30 Uhr geplant waren, wurden etwa halb bereits gestrichen. Liegen an ansonsten, dass die Maschinen wegen des Stromausfalls am Sonntag nicht landen konnten und daher am Montagmorgen auch nicht vorbereitet sein. Wegen eines Stromausfalls stellt der Hamburger Airport den Betrieb komplett ein. Über dieses Thema berichtete das NDR Fernsehen atomar „NDR aktuell extra“ am 03. Juni 2018 um 20:15 Uhr.

Nach einem Jahr Regelbetrieb auf zwei Strecken will Flixtrain bald weitere deutsche Städte anfahren. Im Frühling werde man die Strecke Berlin-Köln in den Fahrplan aufnehmen, sagte André Schwämmlein, Chef der Mutterfirma Flixmobility. Halten soll der Zug i. a. in Hannover, Dortmund, Essen und Düsseldorf. Auf der bestehenden Strecke Köln-Hamburg soll bald ein dritter täglicher Zug fahren. 2020 sollen weitere Strecken hinzukommen. Flixtrain fährt derzeit zwischen Berlin und Stuttgart, zudem gibt es einen Nachtzug Hamburg-Lörrach. Flixtrain ist auf dem deutschen Markt bisher ein eher kleiner Anbieter. Im vergangenen Jahr hat Flixtrain rund 750.000 Fahrkarten verkauft. Im Fernverkehr der bundeseigenen Deutschen Bahn waren es gut 145 Millionen. Kunden können durch die zusätzliche Konkurrenz auf sinkende Preise hoffen. Die Strecke Frankfurt-Berlin kostet bei Flixtrain teils nur 19 Euro, wenn man zeitig bucht. Für die Beschäftigten in der Fernreisebranche dagegen könnte die geplante Expansion negativ sein. Die Gewerkschaft Ver.di hat mehrfach die Ausbeutung von Fahrern und Lohndumping bei der Firma Flixmobility moniert. Flixtrain will sich nicht nur auf Deutschland beschränken: Bis 2020 wolle man erste Zugfahrten im ausland anbieten, sagte Schwämmlein. Die ebenfalls zum Konzern gehörende Marke Flixbus verkauft bereits jetzt Fernbusfahrten in 28 Ländern. Gescheitert ist Flixtrain dabei Versuch, seine Züge auf die neue Paradestrecke der Deutschen Bahn lieferbar: Berlin-München. Schwämmlein. Denn im Fuhrpark fehlt ein ICE. Die Kundendienst fährt auf der Strecke mit so weit wie 300 Stundenkilometern. Zusätzlichen Umsatz in Deutschland soll der Flixmobility nicht nur die Schiene bringen. Künftig sollen Fahrgäste in allen Bussen gegen Gebühr Sitzplätze reservieren können – bislang testet die Firma dieses Verfahren erst auf ausgewählten Verbindungen. Es soll aber weiter in jedem Bus Plätze ohne Reservierung geben, hieß es. Zudem sei geplant, ganze Busse mit Fahrer für Gruppenreisen zu vermieten.

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